Greta Thunberg

Greta Thunberg, ein 17-jähriges Mädchen aus Dänemark will den Klimawandel aufhalten. Ihr habt noch nichts vom Klimawandel gehört? Dann wird es jetzt aber Zeit!

Der Klimawandel ist die Folge der menschengemachten Erderwärmung. Unsere Erde wird immer wärmer. Das kommt vor allem vom übermäßigen Kohlenstoffdioxid (CO₂) – Ausstoß. Kohlenstoffdioxid entsteht zum Beispiel, wenn Erdöl, Kohle oder Erdgas verbrannt werden, also in Fabriken, beim Autofahren oder Fliegen und beim Heizen.

Kohlenstoffdioxid setzt sich in der Erdatmosphäre fest. Wärme, die von der Erde ins All gestrahlt wird, wird dadurch reflektiert. Wenn die Wärme, die die Erde abgibt, immer wieder zurückgestrahlt wird und ständig neue Wärme von der Sonne dazu kommt, wird es immer heißer auf der Erde. Da dies wie in einem Gewächshaus ist, spricht man auch vom Treibhauseffekt.

Die Temperatur erhöht sich dabei zwar nur um ein paar Grad, aber auf Dauer hat das gravierende Folgen. Zum Beispiel werden durch die Wetterveränderungen die Ernten schlechter, weil der Regen immer öfter ausfällt. Es gibt aber auch immer mehr Waldbrände, Erdrutsche und Überschwemmung. Auch extreme Unwetter nehmen zu. Am meisten sind bisher die Gletscher, Grönland, die Arktis und die Antarktis betroffen, da dort immer mehr Schnee schmilzt. Dadurch steigt der Meeresspiegel und ganze Küstengebiete werden versinken.

Die Schwedin Greta Thunberg hörte von dem Klimawandel, als sie etwa in der 5. Klasse war. Es beschäftigte sie so sehr, dass sie extrem niedergeschlagen war, nichts mehr aß und nicht mehr in die Schule gehen konnte, sie hatte eine schwere Depression. Dazu muss man wissen, dass Greta an einer Krankheit leidet, die Asperger-Syndrom heißt. Diese Krankheit führt dazu, dass sie nur schwarz oder weiß sieht, also nur gut oder böse.

Sie war überzeugt: Entweder man muss radikal gegen den Klimawandel vorgehen oder die Menschheit stirbt aus.

Sie entschied sich für den ersten Weg und kämpft seitdem. Sie fing damit an, bei sich Zuhause das Licht auszuschalten, wenn jemand den Raum verließ. Auch die Nahrung stellte sie um. Es gab nur noch veganes Essen. Ihre Familie sollte zudem lediglich Dinge neu kaufen, die wirklich benötigt wurden.

Zudem beschloss sie, jeden Freitag zu demonstrieren, statt in die Schule zu gehen und es folgten ihr weltweit mehr und mehr Jugendliche. Unter dem Motto „Fridays for future“ waren von unserer Schule einige Schüler in München bei den Klimademonstrationen dabei. Sie hatten eine eintägige Befreiung von der Schulleitung und werden sich auch an der Realschule für den Umweltschutz engagieren. 

Das kannst du zum Beispiel gegen den Klimawandel machen: 
– weniger Fleisch essen
– Strom sparen
– weniger Plastikmüll produzieren 
– mehr öffentliche Verkehrsmittel nutzen und weniger Auto fahren
Fang bei dir selbst an!

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